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Dieser Blog…

… wird kein Leichter sein. Dieser Blog wird steinig und schwer.

Ups jetzt fange ich meine About-Sektion mit einem Zitat des widerlichsten Sängers der Welt an. Bevor das so schlimm weitergeht poste ich lieber meinen allerersten Eintrag hier rein. Der ist nicht nur super, sondern darin gehts eh um meinen Blog, und um mich natürlich, denn am liebsten schreib ich über mich, haha. Viel Spaß damit:

Hurra, es ist soweit!

Die Welt hat nur darauf gewartet, und nun da es endlich dazu gekommen ist, erwarte ich doch zumindest, dass sie für ein paar Minuten stehen bleibt. Sondersendungen im Fernsehen, ein ARD-Brennpunkt, Breaking News bei allen renommierten internationalen Nachrichtennetzwerken. Und warum das Ganze Theater? Ein neuer (neues?) Blog. Tada! Mein neuer (s??) Blog um das einmal zu präzisieren.

Aber wollen wir wenigstens zu Beginn einmal realistisch und bei der Wahrheit bleiben. Keep it real und so. Das hier ist in etwa so bedeutend wie die Tatsache, dass es am Flughafen von Singapur jetzt eine Riesenrutsche gibt, um sich die Wartezeit zu verkürzen. Wussten sie noch nicht? Ich auch nicht. Der Unterschied ist bloß, dass diese Belanglosigkeit der schlimmsten deutschen Zeitung mit 4 Buchstaben im Titel einen großen Aufmacher wert ist, während ich meine Belanglosigkeiten eher im kleinen Rahmen behalte.

Damit wären wir auch schon beim Thema dieses Blogs. Belanglosigkeiten Galore. Aus der Serie „Ob in Hamburg ’ne Schippe umfällt oder ich schreib diesen Eintrag“. Hinzu kommt, wie vielleicht schon bemerkt, ein Hang zum abgehobenen Schreiben, der leichte bis mittelschwere egozentrische Merkmale zum Vorschein kommen lässt. Außerdem neige ich zum Abschweifen und bleibe mit meiner eigenen Position selten hinterm Berg. Subjektivität ist für Verlierer. Wenn ich finde, dass jemand ein Dummbatz ist, dann sag ich das auch und füge an: „Der ist doch nicht ganz Banane, dieser Dummbatz, dieser.“ Ich werde also hier in unregelmäßigen Abständen meinen Gedanken freien Lauf lassen zu Themen, die mir unterm Nagel brennen. Oft wird es sich dabei um mich selbst drehen, denn so bin ich nun mal, aber manchmal auch um Dinge, die eventuell sogar ein allgemeines Interesse haben könnten. Politik und so. Ich werde bestimmt auch über Musik schreiben, in die ich mich gerade verliebt habe oder über Bücher, die mich beeindruckt haben – für den Intellektfaktor, verstehste?

Was das Ganze nun eigentlich soll? Naja, gute Frage, nächste Frage. Ich schrob einen Blog über meine eigene kleine Weltreise im letzten Jahr und fand Gefallen daran, das was mir so einfiel in die Sphären des www zu schicken und die Menschen mit meinem Geschreibe zu belästigen. Die wenigen Leute, die es lasen, sagten mir, es wäre dufte. Gut, was sollten die auch anderes sagen? Als Verwandtschaft stellt man sich wohl nicht hin und sagt: „Sohn, hör auf so einen Schrott von dir zu geben und fang etwas Vernünftiges mit deiner Zeit an. Mach doch lieber eine Lehre bei der Kreissparkasse als dieses lächerliche Schreiben immer“ Nein, die Zeiten sind glücklicherweise vorbei. Danke dafür ihr lieben 68er.

Blöd ist halt, wenn man sowieso schon gewisse schreiberische Ambitionen hat und dieses gut gemeinte Lob von Menschen, die dich lieben und dir deshalb nicht sagen wollen: „Was soll denn der Mist?“ als Futter fürs Ego benutzt und meint, mit dem Bloggen weitermachen zu müssen, aber eigentlich gehts darum auch garnicht. Ich mach das hier nicht, um mir von irgendwelchen Leuten Lob einzuholen oder wahnsinnig viele Seitenaufrufe zu erzielen und Deutschlands großes Blogwunder zu werden, über das erst Dokus und später sogar ein ARD-Fernsehfilm gedreht werden. Wäre zu super fürs Ego und würde bestimmt auch ein bisschen Kohle bringen, aber das ist eigentlich garnicht mein Ziel. Ich will das hier eigentlich nur nutzen, um dem Wortsalat in meinem Kopf ein Ventil zu geben und nebenbei ein bisschen Disziplin und Übung beim Schreiben zu kriegen. Hobbymäßige Praxisübungen oder so. Falls das dann Leute lesen und dufte finden gut, falls nicht auch gut. Wenn dus magst dann bist du cool, wenn dus nicht magst bist du ein Bast**d. Das ist übrigens auch eine Angewohntheit von mir. Überall Zitate, deren Quellen ich frecherweise nicht angebe.

Wenn man bei Wikipedia ‚word salad‘ sucht erhält man die Erklärung, dass dies eine Aneinanderreihung von wahllosen Worten ist, die erstmal keinen Sinn ergeben, was sich aber durchaus ändern kann, wenn man sie richtig anordnet. Außerdem wird man auf Logorrhoe verwiesen – deutsch = „Sprechdurchfall“, umgangssprachlich „krankhafte Geschwätzigkeit“.

Ich möchte mir hier weder einen zwanghaften pyschischen Drang ans Revers heften, unter dem ich nicht leide, noch den Menschen, die damit zu kämpfen haben, zu nahe treten, aber die Beschreibung eines „zwanghaften Drang, sich übermäßig verbal zu vermitteln“ scheint mir doch eine nicht nur passende sondern auch schöne Beschreibung für diesen, meinen Blog.

Zum Namen. Manche Worte klingen garnicht mehr wie Worte, wenn man sie ganz oft hintereinander sagt, das kennt glaube ich jeder. Wort Salat gehört eindeutig zu diesen. Word Salad ist geringfügig besser, daher der unnötige Anglizismus. Außerdem klingt der shit doch eh viel fresher auf English, oder? That’s it. Yo!

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